"Erst legen Sie einen Kluntje in die Tasse, dann gießen Sie den Tee auf. Und zum Schluss lassen Sie einen Löffel Sahne hineinlaufen", so
die "Anweisung" von Anke Zimmer im Teemuseum Norden zu Beginn der Tee-Zeremonie.
Alle sehen gespannt zu wie sich die "Sahne-Wölkchen" in der Tasse verteilen. "Bloß nicht umrühren", betont unsere Museumsführerin, nur so
könnten die Teetrinker mit drei Schlucken richtig genießen: erst die milde Sahne, dann den herben Tee, schließlich den süßen
Zucker. Für unsere Gruppen-Teilnehmer war diese Zeremonie fremd. Die französischen Teilnehmer wollten ihren Tee viel lieber gleich umrüren,
um die Süße von Anfang an zu genießen. Doch der Löffel, so erfuhren sie, kommt erst in die Tasse, wenn man keinen Tee mehr trinken
will.
Das Teemuseum hatte für unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen aber noch mehr zu bieten. Neben den Information, seit wann und warum die Ostfriesen
und nur die Ostfriesen so viel Teetrinken, auch Einblicke in die Teeanbaugebiete sowie die Arbeitsbedingungen der dortigen Teepflückerinnen und
Teepflücker. Wunderschönes Teegeschirr und weitere Kostbarkeiten wurden bestaunt und ihre Geschichten hinterfragt.
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