Der Jugendbilodungsreferent und Leiter des Jugendbildungsbüro Hannover der Evangelischen Akademie Loccum (EAL) ist Initiator und Sprecher/Geschäftführer
des modernen LandesArbeitsKreise Berufsnot junger Menschen in Niedersachsen (LAK Berufsnot) und seit über 25 Jahren mit der konkreten Ausbildungssituation von
benachteiligten Jugendlichen in ganz Niedersachsen vertraut.
Das Jugendbildungsbüro Hannover der EAL ist im besonderem dabei schwerpunktmäßig
im Rahmen der politischen Jugendbildung im Schnittpunkt der Berufsvorbereitung und Berufsausbildung für benachteiligte Jugendliche und junge
Erwachsene mit besonderem Förderbedarf tätig.
Der Landesarbeitskreis Berufsnot (LAK) trägt sich durch die in ihm Mitwirkenden aus
(Berufs-) Bildungs- und Beschäftigungseinrichtungen,
(Hoch)Schulen, Organisationen, Behörden, Institutionen und Initiativen.
Die Zielgruppen sind: Leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Beauftragte aus Projekten und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe;
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in und aus Fachbehörden; Pädagoginnen und Pädagogen aus außerschulischen Bildungseinrichtungen;
wissenschaftliches Personal aus Hochschulen und Universitäten; Mandatsträgerinnen und Mandatsträger aus Politik und Wirtschaft.
Arbeitsschwerpunkte und Inhalte: Der LAK versteht sich als Plattform für den überregionalen Erfahrungsaustausch in Niedersachsen, über den
andere Formen des Austausches und der Absprachen möglich werden.
Er ist Lobby und Sprachrohr für die in den Projekten mitwirkenden
arbeitslosen jungen Menschen und Mitarbeiterinnen.
Der LAK nimmt aktuell teil an Planungen und an der Umsetzung von landesweiten Programmen für
arbeitslose junge Menschen sowie an kooperativ durchgeführten Tagungen und Veranstaltungen zum Problemfeld (Jugend)- Arbeits-losigkeit.
Die Mitarbeit und Einbringung fachlicher Stellungnahmen zur strukturellen Erwerbslosigkeit im Zusammenhang von gesellschaftlichen und im Besonderen
berufsqulifikatorischen Integrationsentwicklungen ist ihm ein besonderes Anliegen.
Der Landesarbeitskreis ist ein freier und ideeller Zusammenschluss verschiedener Mitwirkender aus der oben genannten Zielgruppe. Er ist kein eingetragener
Verein bzw. im Rechtssinne bestehender Verband und keine Mitgliederorganisation.
Er führt jährlich etwa sechs Veranstaltungen als Plenum,
eine mehrtägige Klausurtagung sowie weitere Sonderveranstaltungen und Akademietagungen zu aktuellen Themen der Jugendberufshilfe, Beruflichen Bildung,
Jugend-, Arbeitsmarkt- und/oder Sozialpolitik durch.
Der LAK Berufsnot führt am zweiten Donnerstag jedes neu beginnenden Kalenderjahres eine internationale
Neujahrsbegegnung mit Fachleuten der Jugendhilfe und der beruflichen Bildung durch (Kooperation mit dem Jugendbildungsbüro Hannover (EAL) und dem
Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt). Jeweils in der Mitte des laufenden Jahres treffen sich Jugendliche unserer mitwirkenden Projekte und Einrichtungen zu einem
europäischen Sommertreffen.
Ausblick: Der LAK Berufsnot wird sich weiterentwickeln. Mit dem Blick auf internationale Kooperationen und Finanzierungen wie Finanzierbarkeit der Arbeit ist für
die Mitwirkenden die Entwicklung zu einem rechtklich abgesicherten LAK Berufsnot e.V. mit rechtsstatus notwendig. Dieses ist für den Zeitpunkt August 2009 geplant.
© 2009 Ursula Hellweg ¦ LAK Berufsnot · Engelbosteler Damm 72 · 30167 Hannover