Aufgaben und Ziele

Der LAK Berufsnot ist seit 1976 – und seit 16.10.2009 als eingetragener Verein (Amtsgericht Hannover Nr.: NZS 81 AR 1757/09) – schwerpunktmäßig im Rahmen der arbeitsmarktpolitischen Jugendbildung im Schnittpunkt der Berufsvorbereitung und Berufsausbildung auf verschiedenen Ebenen für Jugendliche und Erwachsene tätig.

Er versteht sich als Partner für unterschiedliche Projekte mit jungen Menschen in vorberuflichen und berufsbildenden Ausbildungsgängen – insbesondere im Rahmen der Jugendberufshilfe –

  • zur Verbesserung ihrer sozialen und beruflichen Situation und
  • zur Integration in die Gesellschaft und Arbeitswelt.

Dabei spielen sowohl innerdeutsche als auch europäische Nord/Süd- und Ost/West-Dialoge und sich daraus ergebende Kooperationen eine wichtige Rolle.

Als Querschnittsaufgabe wirkt der LAK darüber hinaus mit an

  • der Diskussion in politischen Gremien und
  • fachpolitischen Exkursen und Impulsen und
  • bietet eine Plattform zur prozessorientierten Beratung und flankierenden pädagogischen Diskussion für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unterschiedlichen Bildungsmaßnahmen und Berufsausbildungsgängen.

Es finden sich in den nationalen und internationalen Projekten auch sozial- und marktbenachteiligte Jugendliche, Jugendliche aus bildungsfernen Randschichten sowie berufspädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In den Projekten des Landesarbeitskreises sind oft auch Jugendliche anzutreffen, die eine Berufsausbildung gemäß § 66 BBiG  bzw. 42m HwO  absolvieren, da sie als „… behinderte Menschen (gelten), für die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nicht in Betracht kommt …“, was durch den medizinisch-psychologischen Dienst der Arbeitsagenturen rechtsverbindlich festgestellt wurde.

Ein spezielles Augenmerk liegt auch auf der Teilnahme spezifischer Personengruppen wie z.B. allein erziehender junger Frauen und Männer und in Niedersachsen neu beheimateter Arbeitsmigranten und Flüchtlinge, denen durch unterstützende Maßnahmen eine aktive Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben durch eine eigene Arbeitstätigkeit ermöglicht werden soll.

Hier wird in einem wirtschaftsnahen Ansatz von unseren Mitgliedern ein Betriebspraktikum schwerpunktmäßig in Mangel- und Engpassberufen angebahnt, das nach der erfolgreichen Absolvierung in eine duale betriebliche Berufsausbildung mündet.

Dadurch leisten unsere Mitglieder einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel.

Das Jugendbildungsbüro Hannover des LAK Berufsnot stellt sowohl durch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit jahrelanger Berufserfahrung und Expertise als auch durch Kooperationen eine fachliche und pädagogische Anleitung, Begleitung und Betreuung von Jugendlichen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten in Deutschland und im Ausland sicher.